Kreuzfahrt östliches Mittelmeer

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Kreuzfahrten : Entweder man mag sie - oder man mag sie nicht.

Für mich eine tolle Gelegenheit, innerhalb kurzer Zeit sehr  viel zu sehen und sich bei einem 4-6 stündigen Landaufenthalt vielleicht Lust auf mehr zu holen oder zu wissen, dass man "hier" nicht mehr her muss. Ob ein 4 oder 5 Sterne Schiff, ob All inclusive oder Vollpension, ob eine Innen- oder Außenkabine --- das muss jeder  - je nach Geldbeutel - entscheiden. Angebote, gerade außerhalb der Saison, gibt es reichlich. Wir haben uns für die günstige Innenkabine entschieden und sie tatsächlich nur zum Schlafen genutzt. Durch das leichte Schwanken kann man wunderbar schlafen - aber das Meer war auch die ganze Zeit über sehr ruhig -keine Chance auszuprobieren, ab welcher Windstärke man seekrank wird.

Die Costa Marina gehört eher zu den kleineren Schiffen, ca. 1000 Personen. An Bord waren erwartungsgemäß viele Italiener, da es ein italienischer Kreuzfahrtanbieter ist, aber auch der ein oder andere Aldi - und Berge und Meer- Kunde. Besonders das Essen war klasse, jeden Abend bis zu 7  Gänge, die man jeweils auswählen konnte - alternativ hätte man auch im Buffetrestaurant essen können, aber wer das gemacht hat, hat etwas verpasst.

Die Costa Marina

Abgelegt haben wir in Triest, Italien, bei eigener Anreise mit dem PKW - ein Transfer von Deutschland mit dem Bus wäre gegen Aufpreis auch möglich gewesen.

Die 1. Etappe führte nach Ancona, von dort ging es dann weiter nach Griechenland. Da hier die längste Seestrecke zurückzulegen war, haben wir einen Tag auf dem Meer verbracht, bei im Sommer herrlichen Temperaturen. Neben den griechischen Inseln Santorin, Mykonos und Korfu gehörte auch Athen zum Programm. Von Griechenland  ging es über Dubrovnik wieder zurück nach Triest.

Bei jedem Landgang, die ca. 4-6 Stunden dauerten,  konnte man Landausflüge buchen, wir haben die Inseln/Städte auf eigene Faust erkundet und dadurch vielleicht mehr gesehen als andere.

Santorin

Vom Hafen geht ein Weg ziemlich steil hinauf in den Ort - wer nicht so gut zu Fuß ist, kann die Strecke auch auf dem Esel zurücklegen. Der Weg hinauf ist eine Herausforderung für die Riechorgane - im Sommer bei weit über 30 Grad ist der Duft der Vierbeiner schon sehr intensiv. Durch den Ort entlang - oben auf dem Hügel - es ist einfach traumhaft schön - wenn auch natürlich sehr voll. Die gebuchten Landausflüge weiter ins Innere der Insel  - aber wer keine Zeit hat, den Blick bei einem Spaziergang von oben zu genießen, hat auf jeden Fall etwas verpasst.

Mykonos

Der Pelikan von Mykonos - wer hat nicht schon von ihm gehört oder Bilder gesehen. Da wir auch hir auf einen Ausflug verzichtet haben, haben wir uns auf einen Besuch von Mykonos Stadt  - Chora - beschränkt, was ich keine Sekunde bereut habe. Mit Sicherheit eines der Highlights der Reise. Mykonos gilt als Venedig Griechenlands. Für mich jedoch kein Vergleich mit Venedig - die engen Gassen mit den weißen Häusern und blauen Fensterläden sind wunderschön - wirklich wie im Bilderbuch. Die Stadt lebt vom Tourismus - das merkt man natürlich an den Preisen - aber wer nicht unbedingt im Lokal mit Blick auf das Meer etwas essen oder trinklen muss, findet etwas abgelegen in den Seitenstraßen viele kleine Tavernen - lecker und günstig.

  

Piräus- Athen

Der Hafen von  Piräus ( wer kennt nicht  das Lied  Das Mädchen von Piräus)  liegt ca. 8 km außerhalb von Athen. Und was will jeder Tourist -  und so natürlich auch ich - sehen? Natürlich die Akropolis. Da wir auch diesmal auf den organisierten Landausflug verzichtet haben, haben wir mit ein paar Taxifahren verhandelt und mit 20 € waren wir dabei - und innerhalb kürzester Zeit an der Akropolis. Zum Glück am frühen Morgen kurz nach der Öffnung, so dass sich die Touristenströme in Grenzen hielten. Der Bus unseres Schiffes trudelte so langsam ein, als wir schon fast wieder auf dem Rückweg waren - diesmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln für wenige Euro - dem ganz normalen Bus. Es blieb noch genügend Zeit für einen kurzen Stadtbummel - Athen bei 35  Grad kann man mögen - muss man aber nicht. Die wenigen Eindrücke haben mir gereicht um festzustellen, dass diese Stadt zu denen gehört, die ich nicht unbedingt wieder besuchen muss.

 

Korfu

Die grüne Insel Griechenlands - ganz anders als Santorin und Mykonos.

 

Dubrovnik

Kroatisches Athen, Perle der Adria - zwei der Superlative dieser Stadt - ohne Zweifel eine sehr schöne Stadt. Auch diesmal war es von Vorteil schon frühmorgens vor den Touristenströmen in der Stadt zu sein. Der Kassierer für den Rundgang  auf der Stadtmauer hatte gerade erst sein Kassiererhäuschen geöffnet und so war auf den knapp zwei Kilometern weder großer  Gegenverkehr noch mussten wir mit den Massen im Strom schwimmen. Es ist wirklich "beeindruckend" (und macht sehr nachdenklich) von der Mauer hinunter in die Hinterhöfe, die Balkone, die Fenster der Einwohner zu schauen. Dubrovnik lebt vom Tourismus, morgens sind die Lokale natürlich leer, alle haben gut gefrühstückt und haben kein offenes Ohr für die Werber vor den Lokalen.  Die Preise bewegen sich  auch für Rhein-Main-Bewohner eher im gehobenen Niveau.

 

Für mich gibt es keine Gründe, die gegen eine Kreuzfahrt sprechen -aber viele, die dafür sprechen. Aber man kann niemanden überzeugen oder überreden, der es nicht will. Ich habe den "schlafenden Transport" von A nach B genossen, die vielen Eindrücke, das tolle Essen. Wie so oft, habe ich mir um die Garderobe zu viele Gedanken gemacht - Captain`sdinner war natürlich auch dabei - vermutlich haben sich die Leute in Sandalen und Bermudas weniger unwohl gefühlt als ich im langen Rock.

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