Kroatien: Brela, Zadar, Umag

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Kroatien: Brela, Zadar, Umag

 

Da Kroatien landschaftlich eine Menge bietet, haben wir uns entschieden, an drei verschiedenden Orten  zu übernachten und von dort jeweils Ausflüge zu unternehmen.

Je nachdem von wo man anreist, empfiehlt sich eine Übernachtung auf der Hinreise.

Wir haben uns für Maribor entschieden, 800km  aus dem Rhein-Main-Gebiet, anschließend  noch ca. 500 km bis Brela. Vignetten sind in Österreich und in Slowenien (15 €) erforderlich, in Kroatien zahlt man je nach Kilometer der benutzten Autobahnen.

Kroatien ist wunderschön, das Wasser zumindest an der Makarska Riviera kristallklar, das Essen, vor allem der Fisch, sehr lecker und die Einheimischen sind  supernett, hilfsbereit, freundlich und fast jeder spricht sehr gutes Deutsch -   und es ist extrem sauber überall.

In Kroatien ist die Währung Kuna, 1 € ca. 7,5 Kuna. Man kann zwar vielerorts  in Euro zahlen( auch an den Mautstellen), aber in Geschäften , Restaurants etc.  sind die Umrechnungskurse nicht so günstig, also am besten vor Ort in den Wechselstuben jeweils das tauschen, was man braucht

Maribor

Vielen bekannt als Skiort, von Trubel war allerdings Anfang Juni nichts zu bemerken. Ruhig, beschaulich, überschaubar - der Stadtrundgang inclusive des schönen Stadtparks war nach 2 Stunden abgeschlossen, von den vielen Studenten war in der Stadt und in den Kneipen nur wenig zu spüren.Am Ufer der Drau luden zahlreiche Restaurants und  Bar zum Essen und Trinken ein, wir haben uns für ein einheimisches Lokal und die  traditionelle Grillplatte entschieden, so wie man es von früher aus den jugoslawischen Restaurants bei uns in Deutschland kannte. Lecker und eine sehr angenehme Atmosphäre und deutsch scheint fast jeder in Maribor zu sprechen. Nicht vorbei gehen konnte man an den zahlreichen Eisbuden--sehr dekorativ, interessante Sorten und ich weiß nicht, wann ich zuletzt besseres Eis gegessen haben -  2 Kugeln in Slowenien entsprechen 4 bei uns.

Das Hotel Maribor wäre sehr schön gewesen, wenn dort nicht eine  Hochzeit stattgefunden hätte und an Schlaf nicht zu denken gewesen wäre

   

Brela

Weiter ging es am nächsten morgen nach Brela, über eine hervorrragend ausgebaute Autobahn, auf der fast niemand unterwegs war. In Kroatien fallen Mautgebühren an, je nach zurückgelegter Strecke, bis Brela so um die 30 €.

Brela ist einer der bekanntesten Touristenorte an der dalmatinischen Küste. Wir hatten uns für das Hotel Bluesun Berulia entschieden, direkt am Meer gelegen, zum Glück jedoch nur mit Frühstück, denn es gibt tolle Restaurants in Brela. Geht man vom Strand aus links, kommt man zum Hafen, mit vielen Restaurants, die vor allem natürlich frischen Fisch anbieten. Die offenen einheimischen Weine sind sehr lecker und preiswert. Das beste Lokal haben wir jedoch gefunden, als wir den Weg rechts genommen haben - HRAST --lecker, viele Stammgäste und superfreundlich.

 

 

 

 

Makarska Riviera

In Brela beginnt der der schönste Teil der kroatischen Badeküste - die Makarska Riviera. Auf 50 Kilometern entlang der Küste trifft man auf  einige der schönsten Badeorte mit langen Stränden. Unterhalb von Brela liegt Makarska, hier lohnt sich ein Stop und ein Spaziergang durch die Altstadt, an der Promenade entlang, durch den Hafen. Wir haben bereits auf dem großen Parkplatz am Ortseingang geparkt, in der Vorsaison noch kostenlos und haben ca. 2 1/2 Stunden für den Rundgang gebraucht.

http://www.makarskainfo.com/de/

Weiter geht es entlang der Küste und noch ein Stück weiter bis zum Neretva-Delta gefahren, einem Sumpfland und Paradies für zahlreiche Wasser- und Zugvögel. Die Hafenstadt - und Industriestadt Ploce ist wenig einladend. Fazit -man kann es sich anschauen - muss man aber nicht.

http://www.zeitlose-mediterrane-schoenheit.de/?page_id=11935

 

Split-Hvar

Vom Hafen in Split besteht die Möglichkeit, mit der Fähre auf die vorgelagerten Inseln zu fahren. Bereits in der Vorsaison ist die Parkplatzsituation nicht so ganz einfach, der Parkplatz am Hafen war überfüllt, so dass wir in einer der Seitenstraßen unser Glück versucht haben und in der Nähe der Polizeiwache auch tatsächlich erfolgreich waren.

Wir haben uns für die Fahrt nach Hvar - Starigard - entschieden und die Fähre um 11 Uhr genommen. Zwei Stunden dauert die Überfahrt, in Starigard angekommen, hat man die Möglichkeit in den ca. 2 km entfernten Ort zu laufen oder auch mit dem Bus nach Hvar zu fahren. Wir sind in Starigard geblieben, allerdings fuhr die nächste Fähre erst um 17: 30 Uhr zurück und die 4 1/2 Stunden Aufenthalt waren definitiv zu lang für den kleinen beschaulichen Ort.

Es empfiehlt sich, sich vorher über die Rückfahrzeiten zu informieren oder gleich eine Fahrt nach Hvar mit einzuplanen.

http://www.hvarinfo.com/de/hvar-fahren/

 

 

Krka Wasserfälle

Ein weiteres Highlight, das man gesehen haben sollte  - die Krka Wasserfälle.

http://www.nationalpark-krka.de/

Der größte der drei Eingänge ist der von Lozovac, den wir auch gewählt haben. Vom Parkplatz (Eintritt 95 Kuna)  bringen einen Shuttlebusse über die Serpentinenstraße, die einen immer neue Ausblicke bietet, zum Rundweg. 

Man kann dieses Stück auch zu Fuß gehen, es dauert ca. 20 Minuten.

Von der Endhaltestelle führt ein toller  Rundweg über Holzstege an den Fuß des Wasserfall, das Wasser stürzt hier über 17 Travertinterassen 46 Meter in die Tiefe - wirklich beeindruckend. Rechts vom Wasserfall geht es nun weiter, vorbei an alten Wassermühlen und einem Volkskundemuseum, aber vor allem direkt neben dem  Wasserfall entlang bis nach oben.

Zadar

Von den Krka Wasserfällen ging es zu unserer nächsten Unterkunft nach Zadar in den Falkensteiner Club Funimation Borik.

Vor dem Hotel befindet sich ein öffentlicher Strand, in ener Bucht gelegen - kein Vergleich mit der Küste an der Makarska Riviera, eher ein abgegrenztes Schwimmbecken, das an der tiefsten Stelle nicht mal brusthoch ist- steinig und nicht annähernd vergleichbar mit Brela.

Ein Besuch in der Altstadt von Zadar, mit ca. 90.000 Einwohnern nach Split die zweitgrößte Stadt der dalmatinischen Küste,  darf natürlich nicht fehlen.

Am besten parkt man am großen Parkplatz an der Uferstraße Obala kneza Branimira, für 4 Kuna die Stunde. Von dort geht eine Fußgängerbrücke über die Hafenbucht hinüber auf die Halbinsel, von wo man einen Rundgang durch die nicht allzugroße  Altstadt machen kann. Für 2 Euro kann man  den 56 Meter hohen Glockenturm besteigen, von dort hat man einen herrlichen Rundblick über Zadar.

 

Nationalpark Paklenica

Das Velebt-Gebirge -  eine Felslandschaft, zerklüftet mit Senken, Tälern, Schluchten und Felsspornen. 96 m ²Wil dnis aus Felsen und Sträuchern, mit dem höchsten Gipfel des  Vaganski vrh sowie  des Anica kuk, einem beliebten Ziel für Alpinisten.

Von Zadar aus sind es ca. 50 km in den Nationalpark Paklenica. Egal, von wo man anreist, bereits an der Autobahn sind Hinweisschilder angebracht, so dass man die Einfahrt in den Park nicht verfehlen kann, Navi, Karten etc. nicht erforderlich.

Es gibt 2 Eingänge, vom Eingang 1 aus geht man durch die Schucht Velika Paklenica, die wir gewählt haben. Die 2. Möglichkeit ist der Weg durch die Mala Paklenica, dieser Weg ist aber nur für wirklich geübte Wanderer geeignet, laut einiger Berichte sind dort auch kletterähnliche Passagen zu überwinden.

Am Eingang 1 ( Velika Paklenica)  zahlt man die Tickets, 50 Kuna pro Person, und fährt anschließend den  2 km langen Schotterweg zum Parkplatz hinunter. Anfang Juni alles kein Problem, aber die Anzahl der Parkplätze war schon sehr überschaubar, ich weiß nicht, wie es in der Hochsaison ist.

Am Eingang wird man freundlich beraten, es gibt einen Plan der Wanderwege, aber es könnte nicht schaden, wenn man vorher weiß, wie lange und wohin man wandern möchte, denn es gibt mehrere Möglichkeiten, die auf den ersten Blick nicht ganz so überschaubar sind. Wir haben uns dann an jeder Kreuzung spontan entschieden, welchen Weg wir nehmen.

Am Parkplatz beginnt der Aufstieg in die fast 10 km lange Schlucht. Hier befinden sich auch die Kletterfelsen, an denen im Sommer Kletterkurse angeboten werden, sowie ein Kiosk.

Der untere Abschnitt des Weges ist dabei besonders imposant: Auf etwa 2 km windet sich der steile Pfad an haushohen Felsblöcken vorbei durch die teilweise nur knapp 50 m breite Schlucht. An den Seiten ragen die Felswände fast 500 m empor, darunter der berühmte Kletterfelsen Anića Kuk (712 m).

Nachdem man den unteren Teil des Aufstiegs überwunden hat, weitet sich das Tal, und der Weg verläuft ohne größere Steigungen neben einem zumeist ausgetrockneten Flusstal im dichten Wald. Nach etwa 5 km erreicht man das Waldhaus Lugarnica auf 440 m Höhe. Es befindet sich an einer Brücke über den Paklenica-Bach, der hier oben noch Wasser führt, bevor er einige Kilometer weiter als Rinnsal im Gestein versiegt

Laut Plan sollten es 2 Stunden sein,  wir haben  1,5 h gebraucht. Nach der Hütte, die auf dem Lageplan die Nummer 8 hat, sind wir allerdings kurz danach rechts abgebogen Richtung Makla ? auf ein Hochplateau. Es ging eine Stunde nur bergauf, auf Schotterwegen etc. Der Gedanke kam so langam auf, dass Wanderschuhe besser gewesen wären als Turnschuhe und dass der Weg zurück durch die Schlucht auch okay gewesen wäre. Aber an Umkehr war nicht zu denken. Also fleißig weiter den Berg hinauf und oben angekommen ging es dann auch NUR noch den Berg runter. Ein Großteil des Weges wieder Schotter und ich habe mir wieder meine Wanderschuhe herbeigesehnt. Insgesamt hat die Tour dann doch 5 Stunden gedauert, zum Glück ist dieser Juni nicht so heiß, es waren nur um die 25 Grad. Unterwegs gibt es zwei Wasserquellen mit glasklarem kaltem Quellwasser - sehr lecker und erfrischend.

http://www.hikr.org/tour/post43104.html

 

Plitvicer Seen

8 Kilometer Seen, insgesamt 16, bis zu 56 Meter hohe Wasserfälle, dschungelartige Wälder- Wer kennt sie nicht, die Bilder aus den Winnetou-Verfilmungen.

Mit einer Fläche von knapp 300 m² ist der Plitvicer der größte unter den acht Nationalparks Kroatiens und auch der älteste.

Knapp 1 Millionen Besucher kommen jedes Jahr, sehr wenige im Vergleich zu dem, was andere Sehenswürdigkeiten in anderen Ländern bieten, die weniger atemberaubend sind.

Auf dem Weg nach Umag haben wir natürlich einen Abstecher zu den Plitvicer Seen gemacht - ein absolutes MUSS, wenn man in Kroatien ist.

Ab Autobahn ist bereits wieder alles hervorrgagend ausgeschildert, weder Karte noch Navi sind erforderlich.

Parkmöglichkeiten sind am Eingang vorhanden, die Stunde kostet 7 Kuna. Im Vergleich zu den bisherigen Ausflügen war es diesmal deutlich voller, einige Reisebusse, viele Wohnmobile etc. Aber vermutlich nichts im Vergleich zu den Besucherzahlen in der Hauptsaison.

Der Park hat 2 Eingänge an der E71, wir haben den Eingang Nr. 1 genommen, der an den unteren Seen beginnt. Die Eintrittskarten kosten 110 Kuna, Shuttlebus und Boot sind inclusive.

Es sind mehrere Rundwege ausgeschildert, ein Plan mit Beschreibung hängt am Eingang aus, dort steht auch die voraussichtliche Dauer der insgesamt 5 vorgeschlagenen Touren  - am besten am Eingang einen Plan mitnehmen, der auf der Eintrittskarte Abgedruckte ist etwas sehr klein.

Wir haben uns für den Wanderweg C entschieden, laut Plan 4-6 Stunden, wir haben nur knapp 3,5 h gebraucht, allerdings auch keine längeren Pausen, außer Fotopausen, eingelegt, die Abstecher zu den einzeln ausgeschilderten "Sehenswürdigkeiten aber gemacht.

                                     

Kurz nach dem Eingang erreicht man bereits den spektakulären Aussichtspunkt  Sastavici, an dem die Plitvica 70 m in tief in die Korana-Schlucht stürzt.

 

Der Weg führt zunächst über den See - von dort kann man einen Abstecher zu dem großen Wasserfall machen - und dann gehts weiter auf der rechten Seite der Seen bis zum Bootsanleger. Von dort bringt einen das Shuttleboot über den See. Weiter geht es rechts um den nächsten See herum, bis sich die beiden Wege am Ende wieder treffen. Nun sind wir auf der linken Seite geblieben, bis zum ST 4. Von dort bringt einen der Shuttletrain zum ST 2 zurück, von hier sind es noch ca. 15 Minuten bis zum Eingang 1. Den oberen großen See haben wir bei dieser Tour leider nicht mehr gesehen, da wir nicht genügend Zeit hatten.

 

http://www.plitvicer-seen.de/

 

 

UMAG

Die letzte Station der Reise - auch hier sind die Strände lange nicht mehr so schön wie in Brela. Das Hotel Melia Coral, in dem wir 4 Tage verbracht haben, hat einen eigenen Strandabschnitt, in einer kleinen Bucht gelegen. Man gelangt über Treppen in das Wasser, je nach Wind sammelt sich doch leider so einiges an Algen und Gestrüpp in der Bucht und das Wasser ist nicht besonders klar. Ausflüge haben wir von dort nicht mehr unternommen, so dass ich zu der Gegend eigentlich nichts sagen kann, aber es wäre auch schwer gewesen, dass bisher Gesehene noch zu toppen.

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