Polen: Masuren und Ostsseküste - Juli 2015

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Polen - ein armes Land - der Wirtschaft geht es schlecht - die Polen sprechen nur polnisch- sie sind unfreundlich - ein günstiges Urlaubsland..... die Liste der Vorurteile - oder Urteile  ist unendlich lang.  Das ein oder andere könnte man bestätigen, anderes nicht.

Polen ist nicht Spanien oder Deutschland - aber ich finde es ist ein interessantes und spannendes Land mit einer natürlich sehr bewegenden/bewegten Geschichte. Genauso wie bei uns nicht jeder eine Fremdsprache spricht, so ist es dort natürlich auch so. Meistens kann man sich mit englisch oder deutsch irgendwie verständigen - aber es gibt natürlich auch Gegenden, in denen nur polnisch gesprochen wird. Ein Lexikon ist da schon ganz hilfreich, um wenigstens ansatzweise zu verstehen, was man zu essen bestellt.

Ebenso sollte man unseren Standard, den wir an Hotels etc. haben, nicht unbedingt zum Maßstab nehmen und bei  einer Tourismushochburg läuft man ohne weiteres Gefahr zu glauben, dass man sich gerade auf einem Rummelplatz befindet. Das kann - aber muss man nicht mögen. Es gibt durchaus auch ruhige beschauliche Orte und Strände.

  • Autobahngebühren fallen teilweise an: von Frankfurt/Oder nach Posen sind es ca. 9 €
  • Höchstgeschwindigkeit auf AB: 140 kmh, sonst je nach Straße 50/90/100 oder 120 kmH
  • die grüne Versicherungskarte wird empfohlen, ist aber keine Pflicht
  • Geld sollte man vor Ort tauschen, in Banken oder im Kantor - oder mit der EC-Karte abheben
  • Briefmarken gibt es nur auf der Post
  • Kartenzahlung war überall möglich, wo wir waren
  • es finden sehr häufig Verkehrskontrollen/Geschwindigkeitskontrollen statt

 

Die Stationen unserer Reise:

 

Posen - 2 Nächte

http://www.hotel-topaz.pl/de

http://www.poznan.pl/mim/turystyka/de/die-sehensw-rdigkeiten-von-poznan,p,37,47.html

 

 

Posen haben wir als Übernachtungsziel gewählt, weil es günstig gelegen ist. Man kann sich die Stadt anschauen, aber es gibt Schönere, ein Tag ist aber m.E. ausreichend, sofern man nicht in jedes Museum geht oder die ein oder andere Führung mitmachen möchte.

Es ist alles zu Fuß zu erkunden, was man auf keinen Fall versäumen sollte:

Dominsel, Maltasee, Marktplatz

Wir sind die Route der Könige und Kaiser gelaufen, wobei mir insbesondere die Gegend m das Kaiserschloss und den Adam-Machiewitz-Platz gefallen hat - ein Stück polnische Geschichte.

http://wikitravel.org/de/Die_Route_der_K%C3%B6nige_und_Kaiser_in_Posen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg nach Masuren kommt man an Thorn vorbei, die Stadt ist unbedingt einen Besuch wert - sie soll eine der schönsten Städte Polens sein und ist wirklich wunderschön.

http://www.polen.travel/de/stadte/thorn

Masuren - Görklo - 6 Nächte

Entfernung von Posen: 440 km

Die Straßen sind zwar gut ausgebaut, aber man darf nicht schneller als 90 kmh fahren - was allerdings selten möglich ist, da man kaum überholen kann und sehr viele LKW unterwegs sind . Mehr als durchschnittlich 60 km/h schafft man nicht, so dass die 440 km recht lang werden können.

http://www.hrs.de/hotels/de/polen/mikolajki-gmina-gorklo-warminsko-mazurskie/urawi-kt-pensjonat-578928.html

Das kleine Hotel liegt direkt am See, nur wenige Zimmer, ein Campingplatz ist angeschlossen, ebenso ein Bootsanleger. Die nächsten größeren Orte sind weiter weg, aber wer die Ruhe sucht, ist hier bestens aufgehoben. Alles wurde vor 7 Jahren komplett neu renoviert, aber es ist so sauber, als ob es neu wäre. Alle sind sehr nett und hilfsbereit und ein Restaurant gibt es auch.

Die Fahrräder, die booking.com incl. anpreist sind nicht zu empfehlen, zu klein, alt etc . Einen Fahrradverleih in der Nähe gibt es nicht  - also mussten wir auf die Erkundung mit dem Rad verzichten.

Das Radwegenetz ist natürlich nicht mit unserem zu vergleichen, es gibt einige ausgwiesene Radwege, aber meistens fürhen diese über öffentliche Straßen - da der Verkehr nicht so stark ist, ist das aber okay.

 

Nikolaiken

Am ersten Tag haben wir Nikolaiken erkundet -das Venedig des Ostens.

Im Hafen gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Bootsfahrt zu buchen, wir haben eine Tour mit einem Ausflugsdampfer (Bild siehe unten) von 1,5 Stunden gemacht:  Pro Person 25 Zlty.

http://www.polen.travel/de-at/stadte/mikolajki-perle-der-masurischen-seenplat

Anschließend ging es weiter an den Luknajosee (Lucknamersee), nur wenige Kilometer von Nikolaiken entfernt, ins Schwanenrefugium. Leider war ohne Fernglas oder guter Fotoausrüstung nicht viel zu sehen. Die 5 km lang Straße dorthin ist nicht besonders schonend für die Stoßdämpfer...Man kann, aber man muss nicht zwangsläufig dorthin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wasserwandern auf der Krutinna(Krutnia)

Eine Kanufahrt ist auf jeden Fall zu empfehlen. Es gibt zahlreiche Anbieter vor Ort. Wir haben laut Empfehlung bei AS-Tour gebucht - ob das jetzt besser war, weiß ich nicht, wir mussten beim ersten Mal ziemlich lange auf die Abholung warten.

Landschaftlich wunderschön, Fotos gibt es leider keine, da nicht alle Kanus Tonnen haben, um den Fotoapparat trocken unterzubringen.

Es gibt verschiedene Streckenlängen, wobei wir unsere gewählte Tour, die 2 h dauern sollte, allerdings in 1:15 geschafft haben. Die Preise sind günstig, wir haben umgerechnet 10 € gezahlt.

 

Und weil es so schön, haben wir noch eine weitere Tour gemacht  - diesmal mit Fotoapparat. Wir haben das Kanu wieder über AS-Tour gemietet und sind diesmal die Strecke von Ukta nach Iznota gepaddelt (14 km), die wunderschön ist. Allerdings auch ziemlich heiß, da ein Großteil der Strecke am Schilfufer vorbei führt - ohne Schatten.

Auch diesmal haben wir nur 12 € gezahlt, incl. Transfer zurück zu unserem Auto.

 

http://www.splywy.pl/

Ebens besteht die Möglichkeit -  wenn man nicht selber paddeln möchte - eine Stakenfahrt auf der Kruttina nach der aktmasurischen Art zu machen.

 

 

 

Wanderung Johannisburger Heide

Das Navi kannte den Ort Popielno nicht und wir haben vergeblich nach dem Ausgangspunkt der im Internet beschriebenen Rundwanderung mit der roten Markierung gesucht. Die Forschungsstation sollte der Start sein - leider nicht gefunden und niemand hat uns verstanden und wir haben die Schilder nicht verstanden. Also mussten wir auf wilde Pferde, Heide etc. verzichten.

LOETZEN - Gizycko

Eines der Haupttourismuszentren an der Seenplatte. Schießbuden und Karussels und laute Musik sind eingeschlossen.

Ich empfehle: Fernbleiben

http://www.masuren.de/orte/117-loetzen-gizycko-sommerhauptstadt-masurens.htm

 

Die Lycker Schmalspurbahn - Elk

Auf den Spuren von Siegfried Lenz und dem zärtlichen Suleyken mit seiner Kleinbahn namens Popp.

Die Fahrt dauert 45 Minuten von Elk nach Sypitki, dann hat man 2 Stunden Aufenthalt, die allerdings lang werden, denn zu sehen gibt es nicht viel. Dann gehts zurück nach Elk. Kosten pro Person: 20 Zloty.

Die Bahn fährt nicht täglich und dann auf nur einmal am Tag um 10 Uhr. Infos unter:

http://kolejka-elk.pl/

 

Danzig

Entfernung von Görklo: 270 km

http://www.hotelkrolewski.pl/

Eine sehr schöne Stadt - solange man nur dort bleibt, wo die Touristen hingehen- viel Trubel und viele Menschen - die Preise nicht mehr so günstig wie in Masuren und Posen oder selbst in Warschau - zu Fuß gut zu erkunden - und alles viel  besser im Reiseführer nachzulesen. Straßenmusiker und kleine Verkaufsstände prägen neben den vielen Lokalen das Altstadtbild. Wirklich sehr schön.

Hier nur ein paar Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Westerplatte

01.09.1939 - Zeugnisse des Ortes  Ausbruches des 2. Weltkrieges

Nur wenige Minuten von Danzig entfernt liegt die Westerplatte, die über eine Fähre (7 Zloty) zu erreichen ist.

 

Danziger Werft

Ein weiteres Stück polnische Geschichte

 

 

 

 

 

Sopot

http://www.danzig.info/sopot.htm

Wer kennt sie nicht, die Bilder der mit 511 Metern  längsten Mole Europas. Für ca. 2 Euro Eintritt lohnt sich ein Spaziergang auf jeden Fall -  am Unter- und Seitendeck besteht die Möglichkeit einen Ausflug per Schiff zu buchen  - Yacht, Katamaran,Piratenschiff - es ist alles dabei. Ein Restaurant befindet sich ebenfalls auf dem Steg -und auch hier sind die Preise für unsere Verhältnisse sehr günstig.

 

Ostsee

Stolpmünde, Ustka

Entfernung von Danzig:  ca. 140 km

Der Geheimtipp an der polnischen Ostseeküste.....mit einer der schönsten Strände der Ostsee. Der Strand ist wirklich super, mit tollem weißen weichem Sand, allerdings ist es im Bereich der Uferpromenade total überlaufen. Liegen, Strandkörbe etc., da gibt es kaum ein freies Plätzchen. Ebenso ist es auf der Uferpromenade selber, Menschenmassen, die sich sowohl tagsüber als auch abends an den Ständen, Musikern etc. vorbei drängeln.

Viel ruhiger ist es auf der anderen Seite des Hafens, den man über die Brücke, die nur einmal pro Stunde öffnet, oder per Auto erreicht. Parkplätze sind vorhanden.

http://www.travelnetto.de/presse/mitteilungen/ustka-noch-ein-geheimtipp-an-der-polnischen-ostseekueste.82.php

Übernachtet haben wir im Hotel Lubicz, klasse, da gibt es nicht zu beanstanden.

http://www.hotel-lubicz.pl/

Das bisher beste Restaurant der letzten 2 Wochen liegt in Ustka an der Hafenmole, auf den ersten Blick vielleicht nicht zu finden, da es einige Meter abseits der Uferpromenade liegt. Die Tawerna Portowa. Super Service, tolles Essen, super Preise in einem tollen Ambiente.

http://pl.tripadvisor.com/Restaurant_Review-g663535-d6959261-Reviews-Tawerna_Portowa-Ustka_Pomerania_Province_Northern_Poland.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderdünen in Leba

http://www.polish-online.com/polen/staedte/wanderduenen-leba.php

Der Haupteingang befindet sich westlich von Leba in  Rabka, wo man auch parken kann ( 2,5 Zl. für eine 1/2 Stunde). Von dort kann man zu Fuß zu den Wanderdünen laufen - es dauert eine gute Stunde. Eintritt kostet 6 Zl. 

Wir haben erst bei der Ankunft in den Dünen gesehen, dass es auch möglich ist, die ganze Strecke (wenn man möchte bereits ab Leba, 8 km) am Strand entlang zu gehen - viel schöner als durch den Wald.

Die Dünen sind ein absolutes Muss, wenn man in der Nähe ist. Auch wenn es von Ustka ca. 75 km sind, so lohnt es sich auf jeden Fall.

Stettin

Entfernung von Stolpmünde: ca. 235 km

http://www.booking.com/hotel/pl/rycerskiszczecin.de.html?aid=311092;label=rycerskiszczecin-LVTMd76L__JpbtK_*txVZwS3719942634%3Apl%3Ata%3Ap1%3Ap2%3Aac%3Aap1t1%3Aneg;sid=eb8ca5af92a24247a9bac4eb5827c5ea;dcid=1;dist=0;srfid=4bab8b7e910b3c2cf6b2c89e08fe707a708982e1X1;type=total;ucfs=1&

Die letzte Station der Reise. Stettin ist einfach zu erkunden. Die Straßen sind mit einer roten Linie gekennzeichnet, die an ca. 40 Sehenswürdigkeiten vorbei führt  -man muss ihr nur folgen.

http://nachstettin.com/tourismus/touren/59-staedtische-touristenroute.html

Dazu gibt es die Goldene Route, die bis zum Rosengarten führt.

http://nachstettin.com/tourismus/touren/64-goldene-route.html

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